
Vorwort
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft der Schweizer Fleischwirtschaft
Das Geschäftsjahr 2025 war für die Schweizer Fleischwirtschaft alles in allem sehr erfreulich. Kurz gesagt: sehr gute Preise und eine positive Nachfrage. Das Angebot konnte über alle Fleischsorten hinweg um 3,5 Prozent gesteigert werden. Diese Entwicklung bestätigt die anhaltende Bedeutung von Fleisch in der Ernährung der Schweizer Bevölkerung und das grosse Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten in Schweizer Fleisch. Gleichzeitig lösten die Produzenten am Markt in allen Tierkategorien durchwegs hohe Preise. Ein Wermutstropfen ist, dass die Rindfleischproduktion in der Schweiz stagnierend war und der zusätzliche Bedarf an Rindfleisch vollumfänglich mit Importen gedeckt werden musste. Ausserordentlich stark sinkende Geburtenraten beim Rindvieh sowie ein stetig rückläufiger Kuhbestand veranlassten die Branche denn auch, gemeinsam mit der Milchbranche am runden Tisch zusammenzukommen.
Das politische und gesellschaftliche Umfeld blieb 2025 anspruchsvoll. Diskussionen rund um Ernährung, Tierhaltung, Umweltfragen, bilaterale Handelsabkommen und das Entlastungsprogramm 2027 wurden intensiv geführt. Für die Fleischwirtschaft war es entscheidend, sich geschlossen, faktenbasiert und lösungsorientiert in diese Debatten einzubringen. Proviande nahm dabei ihre Rolle als Branchenorganisation wahr und setzte sich für verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine fachliche Einordnung der bekannten Tatsachen ein. Insbesondere die Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten bzw. den USA führten zu Unsicherheit bezüglich des Konsumentenschutzes sowie der Sicherstellung des Absatzmarktes für das im Inland produzierte Fleisch. Hier galt es primär, die mengenmässigen Relationen der Zugeständnisse aufzuzeigen und den geäusserten Befürchtungen innerhalb wie ausserhalb der Branche mit Fakten entgegenzutreten. Per Ende Jahr hat die Branche den seit 2018 laufenden «DNA-Herkunftscheck» für Rindfleisch eingestellt. Nach rund sieben Jahren darf aufgrund der sehr hohen Übereinstimmung der Ergebnisse mit der Deklaration festgehalten werden: Es ist drin, was draufsteht!
Ein zentrales Element der Arbeit von Proviande war im Berichtsjahr wiederum die Kommunikation. Mit der Umsetzung der neuen Kampagne unter der Marke «Schweizer Fleisch» und mit sehr professionellen, zeitgemässen Marketingaktivitäten konnte die inländische Produktion bei den Konsumentinnen und Konsumenten stärker positioniert werden. Ein besonderer Fokus lag auf dem digitalen Marketing, mit dem sich die Menschen noch gezielter und zeitgerechter ansprechen lassen. Eine starke und glaubwürdige Kommunikation bleibt ein entscheidender Faktor, um Vertrauen zu schaffen und die Vorzüge von Schweizer Fleisch sichtbar zu machen.
Die wichtigste Voraussetzung für eine schlagkräftige Branchenorganisation ist eine solide und zukunftsfähige Finanzierung. 2025 hat der Verwaltungsrat von Proviande deshalb beschlossen, das Finanzierungsreglement anzupassen und die Finanzierung der Aktivitäten von Proviande mit der Erhöhung des Produzentenbeitrages und der Einführung eines Importrappens auf eine breitere Basis zu stellen. Der einstimmig gefällte Entscheid ist ein starkes Zeichen der Geschlossenheit der Branche sowie ihrer gemeinsamen Verantwortung für Marketing, Kommunikation und Projekte zur Förderung von Qualität und Nachhaltigkeit.
Neben Markt- und Kommunikationsthemen prägten auch Tierseuchenfragen das Jahr 2025. Zwar liegt die fachliche Führung bei den zuständigen Behörden, insbesondere beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Proviande übernahm jedoch eine wichtige Rolle in der Information und Koordination innerhalb der Branche. Der enge Austausch zwischen Behörden, Verbänden und Unternehmen trug dazu bei, Unsicherheiten zu reduzieren und ein gemeinsames, faktenbasiertes Verständnis zu fördern. Nach dem Direktionswechsel im Berichtsjahr steht bei Proviande an der nächsten Generalversammlung der Präsidiumswechsel an. Der Verwaltungsrat hat sich bereits im laufenden Jahr intensiv mit der Nachfolge auseinandergesetzt.
Unser Dank gilt den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle, den Mitgliedern des Verwaltungsrats sowie allen Partnerinnen und Partnern entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Ihr Engagement, ihre Fachkompetenz und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bilden die Grundlage für eine starke und glaubwürdige Schweizer Fleischwirtschaft. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft daran arbeiten, die Vorzüge von Schweizer Fleisch sichtbar zu machen und die Branche verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und nachhaltig zu gestalten.

Markus Zemp
Präsident

Donat Schneider
Direktor
Das Jahr 2025 im Überblick
Entwicklung des Pro-Kopf-Angebots (in Kilogramm)
*Methodenänderung ab 2017: Anpassung der Ausbeutefaktoren, Zunahme der Menge verkaufsfertiges Fleisch.
Entwicklung der Inlandanteile am Gesamtangebot (in Prozent)
Die beliebtesten Fleischprodukte im Detailhandel (in Tonnen)

2024
Ganz / Halb
13’314
Schnitzel
5’630
Brust
8’745
Schenkel ganz
7’429
2025
Ganz / Halb
13’488
Schnitzel
6’951
Brust
8’233
Schenkel ganz
7’801

2024
Hackfleisch
11’850
2025
Hackfleisch
11’909

2024
Speck
7’111
Hinterschinken
6’007
2025
Speck
7’399
Hinterschinken
6’219
Klassifizierung & Märkte

Im Rahmen des Leistungsauftrags vom Bundesamt für Landwirtschaft überwacht Proviande die öffentlichen Schlachtviehmärkte, führt die neutrale Qualitätseinstufung von Lebendtieren und Schlachtkörpern durch und kontrolliert die Einhaltung der Bestimmungen zur Ermittlung des Schlachtgewichts.
Klassifizierung & Märkte
Im Geschäftsjahr 2025 wurde die Arbeit des Geschäftsbereichs Klassifizierung & Märkte (GB K&M) insbesondere durch drei Schwerpunktthemen geprägt:
- Sparmassnahmen des Bundes
- Systemwechsel bei der Altersbestimmung
- Ausschreibung des Leistungsauftrags 2026 – 2029
Sparmassnahmen des Bundes
Im Januar 2025 teilte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) mit, dass das Budget von Proviande um 5,9% gekürzt wird. Die Direktion und die Leitung des Geschäftsbereichs Klassifizierung & Märkte haben daraufhin umgehend ein umfassendes Sparprogramm ausgearbeitet. Dieses bestand aus neun Massnahmen, die innerhalb weniger Wochen entwickelt und vom Verwaltungsrat verabschiedet wurden. Die Branche hat damit einmal mehr bewiesen, dass sie in schwierigen Momenten zusammensteht und lösungsorientiert handelt.
Ein Leistungsabbau kam für Proviande nicht infrage. Es ist unser Anspruch, sämtliche Dienstleistungen gemäss Leistungsauftrag in gewohnter Quantität und Qualität zu erbringen. Mit gutem Beispiel voran gingen insbesondere die Mitglieder des Verwaltungsrats, allen voran der Präsident. Sie erklärten sich bereit, auf einen Teil ihrer Entschädigung zu verzichten. Auch die Marktorganisatoren waren von deutlichen Kürzungen betroffen. Proviande selbst reduzierte den Personalbestand, optimierte Prozesse und trieb die Digitalisierung voran. Dank dieser Anstrengungen, der Bereitschaft zum Verzicht und dem Mittragen der Kürzungen konnte der Leistungsauftrag auch 2025 im gewohnten Rahmen erfüllt werden.
Systemwechsel bei der Altersbestimmung
Chronologie des Systemwechsels:

Nach dem ersten Jahr mit dem neuen System lassen sich bereits klare Vorteile feststellen:
- optimierte Nutzung der Daten aus der Tierverkehrsdatenbank (TVD)
- Effizienzsteigerung in allen Abläufen (Märkte, Schlachtbetriebe, Kontrollen)
- Beitrag zu mehr Tierwohl
Auch die Schwächen und Lücken des neuen Systems wurden rasch erkannt. In Zusammenarbeit mit dem BLW konnten bereits erste Anpassungen der Verordnung vorgenommen werden.
Ab dem 1. März 2026 gelten folgende Änderungen (EKV-BLW, SR 916.341.22):
| Kategorie bisher | Kategorie NEU | Abkürzung |
| Stiere (Munis) 241 – 540 Tage | Stiere (Munis) 241 – 600 Tage | MT |
| Stiere (Munis) älter als 540 Tage und Ochsen älter als 730 Tage | Stiere (Munis) älter als 600 Tage | MA |
| Ochsen 241 – 730 Tage | Ochsen älter als 240 Tage | OB |
Parallel dazu werden die Handelsusanzen auf der Proviande-Wochenpreistabelle angepasst, indem Ochsen älter als 840 Tage in Zukunft zum Kuhpreis abgerechnet werden.
Ausschreibung des Leistungsauftrags 2026 – 2029
Im Jahr 2025 hat das BLW den Leistungsauftrag neu ausgeschrieben. Proviande durfte für folgende Leistungspakete Offerten einreichen:
- Durchführung der Qualitätseinstufung für geschlachtete Tiere in Schlachtbetrieben
- Aufgaben im Rahmen der Vorbereitung, Organisation und Durchführung öffentlicher Schlachtvieh- und Schafmärkte
- Organisation von Einlagerungs- und Verbilligungsaktionen
- Durchführung der Besprechungen zur Fleischeinfuhr
- Kontrolle der Ermittlung des Schlachtgewichts bei Tieren der Rinder-, Schaf-, Ziegen-, Schweine- und Pferdegattung in der Schweiz und in Liechtenstein
- Optionale Leistungen
Da sich Proviande als einzige Organisation an der Ausschreibung beteiligte, erhielt sie erneut den Zuschlag für die nächsten vier Jahre.
Es ist jedoch festzuhalten, dass das neue Kostendach 2,9% unter jenem der letzten Ausschreibung liegt. Für Proviande bedeutet das: gleichbleibende Leistungen mit weniger Mitteln. Ein Rückbau der im Jahr 2025 eingeführten Sparmassnahmen ist deshalb nur in Teilen möglich.
Der Zuschlag schafft immerhin die nötige Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Proviande kann die angestossenen Projekte wie geplant weiterführen.
Öffentliche Schlachtviehmärkte
Marktentwicklung
2025 war ein ausgesprochen gutes Jahr für die Fleischbranche: In sämtlichen Kategorien konnten sehr hohe Preise erzielt werden – teilweise auf Rekordniveau:
- Die Bankviehpreise starteten mit CHF 10.50 ins Jahr. In Kalenderwoche 28 wurde mit CHF 11.30 ein Rekordwert erreicht.
- Der Wochenpreis für Kühe lag in Kalenderwoche 2 bei CHF 9.50 und stieg in Kalenderwoche 28 bis auf CHF 10.30 – höher als je zuvor seit der BSE-Krise.
Die starke Nachfrage und das knappe Angebot bei VK-, MT-, OB- und RG-Tieren führten zu einem hohen Importbedarf. Die Branche ist gefordert, Lösungen zu finden, um einen Teil dieser Mengen künftig im Inland zu produzieren.
Beim Kalbfleisch war das Angebot über das ganze Jahr hinweg gering. Da auch die Nachfrage moderat blieb, ergab sich eine ausgeglichene Marktlage.
Bei den Schweinen verliefen die Schlachtungen das ganze Jahr hindurch sehr gut – ebenso die Preise. In der Folge wurde aber wieder mehr produziert, als der Markt aufnehmen konnte. In den letzten drei Monaten wurde die Zielmenge von 45 000 Schlachtungen pro Woche konstant überschritten. Das verheisst für 2026 nichts Gutes – es ist mit Marktkorrekturen zu rechnen.
Die Entwicklung bei den Lämmern ähnelte jener bei den Kälbern: Normales Angebot traf auf normale Nachfrage. Die Anzahl geschlachteter Lämmer lag rund 5,6% unter dem Vorjahreswert.
Neutrale Klassifizierung in den Schlachtbetrieben
Zu Beginn des Jahres 2025 führte Proviande in 19 Schlachtbetrieben die Taxierung der Schlachttiere durch. Im Verlauf des Jahres kamen zwei weitere Betriebe hinzu: Füllinsdorf und Hergiswil.
Alle Klassifiziererinnen und Klassifizierer in den Schlachtbetrieben mussten im Jahr 2025 ihre Lizenz erneuern. Über das Jahr verteilt haben sie eine schriftliche Prüfung abgelegt und unter Aufsicht des Ausbildungsstabs eine gesetzlich vorgeschriebene Anzahl Tiere taxiert. Alle Mitarbeitenden haben die anspruchsvolle Prüfung mit Bravour bestanden und sind nun für weitere zwei Jahre lizenziert.
Die bestehende Validierungsmaschine für die AutoFom-Geräte ist in die Jahre gekommen und könnte jederzeit ausfallen. Da sie gesetzlich validiert ist, musste auch das Ersatzgerät erfolgreich vom BLW geprüft werden. Dank der Unterstützung von Dr. M. Scheeder und J. Rüssli, dem Verantwortlichen Schwein bei Proviande, wurde die Prüfung erfolgreich bestanden. Damit ist die künftige Validierung der Geräte sichergestellt.
Kontrolle der Ermittlung des Schlachtgewichts
Im Jahr 2025 wäre Proviande verpflichtet gewesen, 443 Grundkontrollen durchzuführen. Effektiv wurden 427 Kontrollen vorgenommen, davon 6 risikobasierte Betriebsbesuche.
Zwei Hauptfaktoren führten dazu, dass das Soll nicht vollständig erfüllt werden konnte:
- Im Rahmen der Sparmassnahmen wurden weniger Kleinstbetriebe kontrolliert, da diese gemäss Vorgabe nur alle vier Jahre besucht werden müssen.
- Es kam erneut zu sogenannten Leerfahrten, bei denen keine Schlachthälften zur Kontrolle bereitstanden.
Lediglich 2 der 427 besuchten Betriebe erfüllten die Anforderungen nicht. Eine Meldung ans BLW war jedoch in keinem Fall notwendig.
Marktentlastungsmassnahmen
Im Jahr 2025 fand keine Einlagerung von Kalbfleisch statt. Auch auf den Märkten mussten nur sehr wenige Tiere durch Proviande zugeteilt werden:
- Schafmärkte: 0 Tiere
- Grossviehmärkte: 23 Tiere
Fleischeinfuhr
Das Jahr 2025 war geprägt von ausserordentlich hohen Importmengen:
| Jahr | High Quality Beef (HQB) | Kühe | Geflügel |
| 2023 | 5 150 000 kg | 6 250 000 kg | 48 700 000 kg |
| 2024 | 5 850 000 kg | 9 950 000 kg | 57 600 000 kg |
| 2025 | 6 975 000 kg | 13 150 006 kg | 63 820 061 kg |
Die Branche wird Lösungen finden müssen, um in Zukunft einen grösseren Teil dieser Wertschöpfung im Inland zu generieren – anstatt sie dem Ausland zu überlassen. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein gesunder Selbstversorgungsgrad die Schlachtviehpreise positiv beeinflusst. Deshalb ist es wichtig, dass der Verwaltungsrat von Proviande die Importmengen auch künftig sorgfältig, marktorientiert und ausgewogen freigibt. Im Jahr 2025 ist dies – trotz hoher Importquoten – sehr gut gelungen.
Zudem bewies sich: Hohe Importmengen haben nicht zwangsläufig einen negativen Einfluss auf die Schlachtviehpreise in der Schweiz.

Stefan Muster
Geschäftsbereichsleiter Klassifizierung & Märkte
Interne Dienste
Der Geschäftsbereich Interne Dienste erfüllt vielfältige Aufgaben in den Bereichen Finanzen, Personal, IT und Sekretariat. Zudem unterstützt er das Unternehmen dank stetiger Optimierung der organisatorischen Ablaufprozesse und Strukturen.
Interne Dienste
Personal
Die im Vorjahr erarbeiteten Leit- und Führungsgrundsätze wurden im Jahr 2025 konkretisiert und gemeinsam mit dem mittleren Management wurden Massnahmen zur Umsetzung definiert. Diese sind Inhalt unserer jährlichen Zielsetzungen.
Im Sommer 2025 hat erneut eine Mitarbeiterbefragung stattgefunden. Die Rücklaufquote erreichte mit über 80% einen sehr erfreulichen Wert. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass der grösste Teil unserer Mitarbeitenden gerne bei uns arbeiten und mit ihrer Arbeitstätigkeit bzw. ihren Aufgaben, der Qualität ihrer Vorgesetzten, dem Teamgeist wie auch dem Gehalt und den Anstellungsbedingungen zufrieden sind.
Die Künstliche Intelligenz (KI) hat auch bei der täglichen Arbeit bei Proviande Einsitz genommen. Damit datenschutzkonform und mit einem einheitlichen Tool gearbeitet wird, wurden die Mitarbeitenden entsprechend geschult.
Auch wurden per Ende 2025 die Anstellungskonditionen und insbesondere das Entlöhnungssystem der Klassifizierer überarbeitet und vereinheitlicht.
Total durchschnittliche Vollzeitstellen 2025
Finanzen
Durch den Wegfall des DNA-Herkunfts-Checks mussten die Kosten und Erträge neu kalkuliert und budgetiert werden. Wir sind sehr dankbar, dass die gesamte Branche einer leichten Erhöhung der Branchenbeiträge ab 2026 zugestimmt hat. Dies bestätigt uns in unserem Handeln. Vielen herzlichen Dank!
IT
Navision-Upgrade auf Microsoft 365 Business Central:
Das Jahr 2025 war ein Jahr der Umstellung, respektive der Tests für die Umstellung auf das neue Microsoft 365 Business Central. In Projektteams wurden sämtliche Arbeitsabläufe ausführlich getestet und wo nötig auch Anpassungen an internen Abläufen umgesetzt. Dies hatte für einzelne Mitarbeitende einen grossen Zeitaufwand zur Folge (nebst dem Tagesgeschäft). Nur dank diesem Zusatz-Effort, dem breiten Know-How unserer langjährigen Mitarbeitenden, der kompetenten und zuverlässigen Arbeitsweise unseres IT-Leiters Mike Schneider und der guten Zusammenarbeit mit unserem externen IT-Partner konnte dieses intensive Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Seit dem Go-Live per 01.01.2026 arbeiten alle unsere Mitarbeitende auf dem Microsoft 365 Business Central und es stehen nur noch wenige Abklärungen und «Fein-Justierungen» bevor. Vielen herzlichen Dank an alle beteiligten Personen für diese erfolgreiche Umsetzung.

Patrizia Sturzenegger
Geschäftsbereichsleiterin Interne Dienste

Dienstleistungen

Proviande bietet verschiedene Dienstleistungen für die Fleischbranche an. Der dafür zuständige Geschäftsbereich leitet den DNA-Herkunfts-Check, betreut das Branchenreglement Suisse Garantie und führt die Fleischmarktstatistik.
Dienstleistungen
Rückverfolgbarkeit von Schweizer Rind- und Kalbfleisch per Ende 2025 ein. Die Ergebnisse des Programms zeigten eine hohe Übereinstimmung zwischen den erhobenen Daten und den auf den Fleischprodukten angegebenen Deklarationen. Der Rückbau des Programms erfolgte koordiniert und in Zusammenarbeit mit allen teilnehmenden Unternehmen.
Die Zusammenarbeit mit IP-Suisse und der Hochschule für Landwirtschaft zur Evaluierung eines Geräts zur Messung der Marmorierung bei Swiss Black Angus wurde weitergeführt. Zudem stellte Proviande statistische Daten zum Schlachtvieh- und Fleischmarkt bereit und wirkte in der Technischen Kommission Suisse Garantie sowie weiteren Gremien mit.
DNA-Herkunfts-Check
Im Geschäftsjahr 2025 wurden rund 506’000 Referenzproben in Schlachthöfen entnommen und ausgewertet, womit ein Abdeckungsgrad von 86,6 % aller geschlachteten Tiere der Rindviehgattung erreicht wurde. Die Qualität der Referenzproben war insgesamt sehr hoch.
Im Bereich Markt-Monitoring wurden Artikel aus verschiedenen Produktkategorien erhoben und analysiert. Die Auswertung umfasste sowohl ganze Muskelstücke als auch verarbeitete Produkte und Charcuterie.
Im Geschäftsjahr 2025 wurden 94 Proben als Dienstleistungen analysiert: 65 Muskelstücke und 29 verarbeitete Produkte.
Beprobungstandorte oder Absatzkanal
Fleischproben
Ganze Muskelstücke, Voressen und Geschnetzeltes
n = 2’021
Hackfleisch und Hackfleischprodukte
n = 857
Charcuterie
n = 634
Statistik
Die statistischen Auswertungen zum Fleischmarkt, sowohl zur langfristigen Entwicklung von Produktion und Angebot als auch zu aktuellen Fragestellungen, werden von Medienschaffenden, Studierenden und Branchenmitgliedern regelmässig genutzt.

Blaise Perrey
Geschäftsbereichsleiter Dienstleistungen
Kommunikation
Der Geschäftsbereich Kommunikation umfasst neben der Marketingkommunikation «Schweizer Fleisch» auch den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit. Zu letzterem gehören die Unternehmenskommunikation, die Medienarbeit sowie die politische Arbeit.
Kommunikation
Der Höhepunkt der Marketingkommunikationsaktivitäten im Jahr 2025 war zweifellos der Start der neuen Dachkampagne unter dem Motto «So isst die Schweiz». Sie wurde im Frühling mit der Ausstrahlung von fünf neuen TV-Spots erfolgreich lanciert.
Zu Beginn dieses Geschäftsjahres ging es darum, die operativen Massnahmen und die entsprechenden Instrumente für die Lancierung der neuen Kampagne zu planen und zu realisieren. Dabei wurden fünf TV-Spots gedreht und die Pläne für die Ausstrahlungen auf den Deutschschweizer und den welschen Sendern erstellt. Auch das Kundenmagazin «à point», das die bisherigen Publikationen «en Guete» und «Messer & Gabel» ersetzt, ist zum ersten Mal erschienen.
Der Geschäftsbereich Kommunikation hat mit den bisherigen und bewährten Fachkräften sämtliche geplanten Marketingkommunikationsmassnahmen erfolgreich umgesetzt. Der Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit bleibt weiterhin unbesetzt. Die dort anfallenden Arbeiten wurden mit den bestehenden Personalressourcen erledigt.
In diesem Geschäftsjahr fand im Juni ein Onlinemeeting und im November ein physisches Meeting in Bern statt. Diskutiert wurden die neue Kampagne und ihre Wirkung sowie die aktuell auf der politischen Agenda stehenden und die Branche betreffenden Themen. Das neue Format mit einem Online- und einem Meeting aller Mitglieder vor Ort hat sich bewährt.
Im Frühling 2025 wurde die neue Dachkampagne unter dem Motto «So isst die Schweiz» mit fünf neuen TV-Spots lanciert. Sie richtet sich an die 96% der Schweizer Bevölkerung, die regelmässig oder teilweise Fleisch essen. Ihnen soll ein gutes Gefühl beim Konsum von Schweizer Fleisch vermittelt werden.
Neben den TV-Spots kamen vermehrt auch Aussenwerbung (Digital-out-of-home-Werbung) in Schweizer Bahnhöfen und Videos auf den grössten Onlinenachrichtenportalen zum Einsatz. Gegen Ende des Jahres haben wir zudem auch die Kinos mit den neuen Spots belegt. Zusätzlich zu den 80 Lastwagen von Traveco, die bereits mit «Schweizer Fleisch» – Sujets unterwegs sind, konnte in diesem Jahr ein weiterer Lastwagen foliert werden.
Dass die Massnahmen wirksam sind, zeigt die Havas-Brand-Predictor-Studie 2025, die über 400 Schweizer Marken nach verschiedenen Merkmalen wie «Dynamik» und «Vertrauen» bewertet. Die Marke «Schweizer Fleisch» rangiert gesamthaft auf dem hervorragenden neunten Platz.
Als Ergänzung zur Basiskommunikation und als wichtiges Instrument, um der Bevölkerung vertiefte Informationen rund um Schweizer Fleisch zu vermitteln, publizierte Proviande in reichweitenstarken Titeln über 50 Print- und Onlineartikel, die sich mit der gesamten Wertschöpfungskette der Branche befassten. Die Hauptthemen waren Tierwohl, nachhaltige und ökologische Fleischproduktion sowie Ernährung und Umwelt. Die Beiträge erreichten gesamthaft rund sieben Millionen Menschen.
Die Website von «Schweizer Fleisch» wurde erneut optimiert und attraktiver gestaltet. Interessierte können nun mit dem Avatar «Monsieur Bonneviande» interagieren und so rascher zu den gesuchten Informationen gelangen.
Auch der Bereich der sozialen Medien wurde weiter ausgebaut. Das bestehende und erfolgreiche Format «Unterwegs in der Region» haben wir konsequent weitergeführt. Auf den Kanälen TikTok, Instagram, YouTube, Facebook, Pinterest und Snapchat gab es wöchentlich neue Beiträge zu den Themen Tierhaltung und Tierwohl sowie Verwertung und Verarbeitung oder Tipps für leckere Fleischgerichte.
Der Erfolg dieser Massnahmen lässt sich sehen: Kanalübergreifend konnten wir am Ende des Jahres über 85 Millionen Impressionen, 125 000 Abonnentinnen und Abonnenten sowie eine durchschnittliche Wiedergabezeit von knapp zehn Sekunden verzeichnen.
Im Frühling konnte in Bern zum 23. Mal der Kochwettbewerb «La Cuisine des Jeunes» durchgeführt werden. Unter dem Motto «Pork on a fork» massen sich fünf junge Kochtalente mit viel Einsatz und Können am Herd. Mit dieser Veranstaltung fördern Proviande und die Marke «Schweizer Fleisch» den Nachwuchs in der Gastrobranche.
An der Gastrofachmesse Igeho in Basel wurden verschiedene Formate durch gezielte Sponsoringaktivitäten unterstützt. Die Koch-Battle-Teilnehmenden trugen Schürzen mit dem Logo «Schweizer Fleisch».
Im Bereich Grosshandel haben wir in diesem Geschäftsjahr die Firma Suter Viandes in Villeneuve mit einer Promotion unterstützt. Sie konnte ihren Kundinnen und Kunden ein gebrandetes Holzbrett zur Befestigung von Messern übergeben, das in einer geschützten Werkstatt hergestellt wurde.
Die bestehenden Partnerschaften in der Gastronomie wurden intensiv gepflegt und neue aufgebaut.
Das neu entwickelte Kundenmagazin «à point», das die bisherigen Publikationen «en Guete» und «Messer & Gabel» ersetzt, wurde zweimal produziert und über die Metzgereien sowie über Direktabonnemente verteilt. Die Rückmeldungen waren ausschliesslich positiv, und die Zahl der Direktabonnemente ist bereits auf knapp 7000 gestiegen.
Für die geplante Lernplattform für Schülerinnen und Schüler des Zyklus 3 konnten wir in diesem Geschäftsjahr mit der Erarbeitung erster Inhalte beginnen. Auch bei den weiteren Entwicklungsschritten sind wir auf Kurs, sodass die Plattform 2026 in einer ersten Version in deutscher Sprache genutzt werden kann.
Der Newsletter «Fleisch News», der achtmal verschickt wurde, entwickelte sich erneut positiv. Die Anzahl der Abonnentinnen und Abonnenten lag per Ende 2025 bei mehr als 16 000 und ist damit im Vergleich zum Vorjahresende um 34% angestiegen. Die Öffnungsrate liegt bei hohen 50% und die Klickrate bei über 30%. Im Januar 2025 haben wir zudem einen monatlichen Rezepte-Newsletter lanciert. Wir starteten mit 800 Abonnentinnen und Abonnenten und erreichten bis Ende 2025 knapp 6000, was einer Zunahme von über 600% entspricht.
Die Ernährungsfachleute wurden mit mehreren Informationsmaterialien zu tierischen Fetten und Proteinen versorgt.
Mit der bewährten Unterhaltungs- und Verpflegungsplattform «Campfire Stage» zeigte sich Proviande mit der Marke «Schweizer Fleisch» an den Festivals Zermatt Unplugged, Gurten, Heitere und Seaside sowie neu am Lac Noir (Schwarzsee, Freiburg). Aufgrund der Neuausrichtung der Sponsoringaktivitäten wurde die Campfire-Stage-Plattform am Ende der Open-Air-Saison verkauft. Proviande wird in Zukunft mit einer kleineren Plattform an den Festivals präsent sein.
Im Bereich Sport unterstützte Proviande das Beachvolleyball-Turnier «Beach Pro Tour Gstaad» als Bronzesponsor und die Beachvolleyball-Tour «Emmi Caffè Latte», die in fünf Städten der Schweiz ausgetragen wurde, als Co-Sponsor.
Bei der Coop-Kinderland-Tournee durch mehrere Schweizer Agglomerationen betrieb Proviande als nationaler Partner eine Grillstelle für Kinder und deren erwachsene Begleitpersonen. Dazu wurden verschiedene Aktivierungsmassnahmen durchgeführt.
Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025 in Mollis (GL) unterstützte Proviande den Glarner Metzgermeisterverband und sorgte dafür, dass die lokalen Betriebe die Glarner Spezialitäten Kalberwurst und Netzbraten liefern und in grossen Mengen absetzen konnten. Dieses erfolgreiche Engagement von Proviande hat in der Branche sehr viel Goodwill erzeugt und wurde entsprechend verdankt.
Proviande unterstützte die Centravo AG bei ihren Exporten von geniessbaren Schlacht(neben)produkten nach China und Japan. Als in diesem Bereich einziger Ansprechpartner für das Bundesamt für Landwirtschaft stellte Proviande sicher, dass die zur Verfügung stehenden Absatzfördergelder eingefordert werden konnten.
Die «Groupe de Réfléxion» mit ausgewählten Politikerinnen und Politikern fand wiederum zweimal in Bern statt. Dabei konnten für die Branche wichtige Themen besprochen und branchenspezifische Informationen ausgetauscht werden.
In der Medienarbeit wurden unter anderem die Themen «PFAS», «Lumpy Skin Disease», «Afrikanische Schweinegrippe», «Mercosur» und die ausgehandelten «Fleischimporte» aus den Vereinigten Staaten von Amerika intensiv bearbeitet. Proviande hat 13 Medienmitteilungen publiziert.
Die digitale Informationsplattform für den raschen Austausch von Informationen innerhalb der Branche hat sich bewährt und wurde rege genutzt.
Die Plattform für alle Fragen rund um Fleisch und Fleischzubereitung. Nutzenorientierter Content (Rezepte und Fleischzubereitung) zeigt Konsumentinnen und Konsumenten Argumente pro Schweizer Fleisch auf: Nachhaltigkeit, höheres Tierwohl, Ökologischer Leistungsnachweis (ÖLN), kurze Transportwege etc.


Breiter Mix an Formaten für die verschiedenen Botschaften und Zielgruppen: Porträts von Landwirtschafts-, Metzgerei- und Gastronomiebetrieben, Rezepte zum Nachkochen, Zubereitungstipps und vieles mehr.
Neues Kundenmagazin «à point»:
- Saisonale Rezepte, Spannendes rund um Fleisch und Herkunft, wertvolle Tipps rund um die Fleischzubereitung und vieles mehr.
- 3 Ausgaben in Deutsch und Französisch pro Jahr mit einer Auflage von ca. 100’000 Ex.
pro Ausgabe


Profilierung von Schweizer Fleisch im wichtigen Absatzkanal der Gastronomie (50 % des Fleischkonsums finden ausser Haus statt). Das Ziel in der Gastronomie ist ein Bekenntnis zu Schweizer Fleisch als Teil des Images im Speiseangebot zur Förderung der Landwirtschaft vor Ort, der lokalen Esskultur und der Beziehung.

Philippe Häberli
Geschäftsbereichsleiter Kommunikation

Entwicklung & Nachhaltigkeit

Der Geschäftsbereich Entwicklung & Nachhaltigkeit gibt Impulse und koordiniert Aktivitäten der Branche für eine ressourcenschonende Fleischwirtschaft, die sich auf allen Stufen zum schonenden Einsatz der Ressourcen bekennt und Massnahmen umsetzt. In Arbeitsgruppen und Kommissionen werden breit abgestützte und praktikable Branchenlösungen und -empfehlungen erarbeitet und in die Praxis umgesetzt.
Entwicklung & Nachhaltigkeit
Der Geschäftsbereich gibt Impulse und koordiniert Aktivitäten der Branche für eine ressourcenschonende Fleischwirtschaft, die sich auf allen Stufen zum schonenden Einsatz der Ressourcen bekennt und Massnahmen umsetzt. In Arbeitsgruppen und Kommissionen werden breit abgestützte und praktikable Branchenlösungen und -empfehlungen erarbeitet und in die Praxis umgesetzt.
Neben dem Wechsel in der Direktion stand der Abschluss der Roadmap 2022–2025 im Zentrum des Jahres 2025. Mit dem Abschluss verbunden waren die Neuausrichtung der strategischen Schwerpunkte von Proviande sowie die Erarbeitung der Roadmap für die kommenden Jahre. Beides geschah gemeinsam mit der Geschäftsleitung und dem mittleren Management. Die Roadmap 2026–2030 wurde im Februar im Verwaltungsrat verabschiedet.
Proviande bezog im Berichtsjahr zu aktuellen politischen Fragen Stellung und erarbeitete dazu Positionen und Informationen. In Zusammenarbeit mit den relevanten Stakeholdern entstanden fachliche Grundlagen, Stellungnahmen und Argumentarien zu Themen wie PFAS, dem Entlastungspaket des Bundes, der Revision der Tierseuchenverordnung, der Überarbeitung der Verkehrsregelnverordnung sowie der Agrarpolitik 2030+.
Durch die fundierte Aufbereitung von Fakten, die Einordnung wissenschaftlicher Studien sowie die Erstellung von Dossiers wird internes Wissen systematisch erfasst und der Branche als Grundlage für Argumentarien und Stellungnahmen zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2025 wurden Dossiers zu Fleischalternativen, Ernährungstrends, tierischen Fetten und Antibiotikaresistenzen erarbeitet. Die Dossiers sind auf der Webseite von Proviande aufgeschaltet, und die Inhalte werden in der Marketingkommunikation als Grundlage benutzt. Zusätzlich sind politische Dossiers zu PFAS und Mercosur entstanden, die Entscheidungsträgerinnen und -träger mit präzisen und nachvollziehbaren Informationen unterstützen.
Die Fleischbranche entwickelt ihre Nachhaltigkeitsarbeit kontinuierlich weiter. Proviande orientiert sich an den Klimazielen des Bundes und analysiert branchenspezifische Kennzahlen fortlaufend auf Basis aktueller Daten. Die etablierte Nachhaltigkeitsberichterstattung schafft Transparenz über die Fortschritte und Herausforderungen der Branche. Gemeinsam mit der Steuergruppe Nachhaltigkeit werden Marktanforderungen, Brancheninteressen und die Klimaziele des Bundes miteinander verknüpft, um praxistaugliche und wirksame Lösungsansätze zu entwickeln.
Realisierung einer klimaschonenden Fleischwirtschaft
Im Hinblick auf die Klimaziele des Bundes und die Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTi) befasste sich die Steuergruppe Nachhaltigkeit unter anderem intensiv mit dem Einsatz eines Klimarechners. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL erarbeitete sie eine Projektskizze zur Modellierung eines Klimarechners für Rindfleisch. Eine Realisierung wurde eingehend geprüft, angesichts der dynamischen Entwicklung in diesem Bereich jedoch nicht in Auftrag gegeben.
Im Sommer 2025 wurde auf Initiative der IG Detailhandel Schweiz und weiterer Organisationen das «Klimabündnis Lebensmittel» lanciert. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette zu reduzieren. Die Basis bildet eine gemeinsame Absichtserklärung. Proviande engagiert sich in den Arbeitsgruppen zu Emissionsfaktoren und zur Finanzierung sowie im Steering Committee und stimmt die Branchenpositionen eng mit der Steuergruppe Nachhaltigkeit ab. Insbesondere die Harmonisierung der Emissionsberechnung und die Ausgestaltung eines Finanzierungsmodells sind komplex. Entsprechende Pilotprojekte und Analysen wurden beschlossen. Über das weitere Vorgehen entscheidet die CEO-Gruppe im Januar 2026. Proviande bringt sich weiterhin aktiv für die Interessen der Schweizer Fleischbranche ein.
Reduktion der Lebensmittelverluste
Proviande hat 2022 die branchenübergreifende Vereinbarung des Bundesamts für Umwelt (BAFU) zur Reduktion von Lebensmittelverlusten unterzeichnet und unterstützt damit das Ziel, die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 gegenüber 2017 um 50% zu reduzieren.
Im Mittelpunkt stand die Entwicklung einer Systematik zur Datenaggregation, um präzise Daten für die Berichterstattung gegenüber dem BAFU verwenden zu können. Dabei war die Artikelharmonisierung unter den teilnehmenden Betrieben ein Schlüsselfaktor, der auch die Artikeltypisierung bezüglich Essbarkeit und Vermeidbarkeit umfasste. Die Arbeiten wurden wissenschaftlich durch die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL unterstützt.
Im Jahr 2025 ist Proviande dem Verein United Against Waste beigetreten und bereitet nun die Teilnahme an der nationalen Aktionswoche im Jahr 2027 vor. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Thema Lebensmittelverluste zu sensibilisieren und zum Handeln zu aktivieren.
TAURUS – Ressourcenschonende Rindviehwirtschaft
Das Projekt TAURUS zielte darauf ab, durch genomische Selektion die Futtereffizienz in der Produktion zu steigern, den Methanausstoss zu reduzieren und die Fleisch- und Milchqualität zu verbessern. Nach Erarbeitung des Businessplans im Vorjahr wurde die kostenoptimierte Variante TAURUS Light geprüft. Obwohl der Verwaltungsrat am 7. März 2025 die Weiterführung dieser Variante guthiess, entschieden Proviande und die Zuchtorganisationen am 12. Mai 2025 als Träger, das Projekt nicht weiterzuverfolgen. Die Betriebskosten wurden im Verhältnis zum Nutzen für die Zuchtwertschätzung und die DNA-Rückverfolgbarkeit als zu hoch eingestuft.
EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR)
Die EUDR hat zum Ziel, dass in der EU nur Produkte verkauft werden, die nicht mit Entwaldung oder Waldschädigung produziert wurden. Unternehmen müssen dafür Sorgfaltspflichten erfüllen und nachweisen, dass ihre Lieferketten entwaldungsfrei und rechtskonform sind. Diese Regelung stellt die Branche insbesondere beim Export von Häuten und Fellen vor anspruchsvolle Nachweispflichten. Eine von Proviande koordinierte Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und der Identitas hat eine praxistaugliche branchenspezifische Lösung für die benötigte Geolokalisierung erarbeitet, die auf anonymisierten vorhandenen Daten basiert. So können die Anforderungen der Sorgfaltspflicht gegenüber der EU mit vertretbarem Aufwand erfüllt werden.
Im Dezember 2025 wurde der Anwendungsbeginn der EUDR um ein Jahr, auf den 30. Dezember 2026, verschoben. Gleichzeitig befindet sich ein Vereinfachungspaket in Ausarbeitung, das unter anderem administrative Erleichterungen für Niedrigrisikoländer vorsieht. Proviande steht hierzu im Austausch mit dem BAFU und setzt sich dafür ein, dass die Schweiz weiterhin als vertrauenswürdiges Herkunftsland mit tiefem Risiko anerkannt wird.
Vermeidung der Schlachtung von trächtigen Tieren
Im Jahr 2025 führte Proviande eine Umfrage zu festgestellten Trächtigkeiten bei Rindern in Schlachtbetrieben durch. Die Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung: Der Anteil trächtiger Tiere im Schlachtbetrieb im Jahr 2024 sank gegenüber 2023 um 0,24 Prozentpunkte; jener ohne tierärztliches Attest lag bei 0,44%. Dies verdeutlicht die Sensibilisierung der Branche und die Wirksamkeit der Gebühr von CHF 200.–.
Für Schafe und Lämmer bleibt eine Branchenlösung anspruchsvoll. Eine Projektidee zur stichprobenartigen Trächtigkeitskontrolle erwies sich als nicht praktikabel, da technische Hürden sowie Bedenken seitens der Schlachtbetriebe bestanden. 2026 liegt der Fokus darauf, dass Schlachtbetriebe festgestellte Trächtigkeiten freiwillig erfassen und auf dem Waagschein ausweisen, um Tierhaltende besser zu informieren.
Netzwerk «Tiere verwerten»
Das Projekt «Netzwerk Tiere verwerten» wurde 2025 erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es, Kapazitäten für Notschlachtungen schweizweit sichtbar zu machen und Tierhaltenden sowie Tierärztinnen und Tierärzten rasch Orientierung zu bieten. Seit dem Start der Onlineplattform im Mai 2025 haben sich 109 Betriebe registriert, was eine gute Abdeckung darstellt. Aus Bergregionen sind weniger Betriebe registriert, dort bestehen jedoch funktionierende lokale Netzwerke. Das Projekt wurde unter Budget abgeschlossen; die verbleibenden Mittel werden für die weitere Bekanntmachung bei den Tierhaltenden eingesetzt.
Das Resultat ist einsehbar unter:
https://www.proviande.ch/de/ausserplanmaessige-schlachtung
Ombudsstelle Tierwohl
Über die Ombudsstelle können vermutete Tierschutzverstösse gemeldet werden. 2025 wurden drei Fälle erfasst, an die zuständigen Stellen weitergeleitet und gelöst. Jeder gemeldete und behobene Fall bedeutet eine Verbesserung des Tierschutzes. Aus diesem Grund wird die Ombudsstelle auch bei wenigen Meldungen als wichtiges Instrument für den Tierschutz betrachtet.
Fachgruppe für tierschutzkonforme Tiertransporte und Schlachthöfe (FG TTS)
Proviande führt das Sekretariat der FG TTS. 2025 standen die einheitliche Interpretation tierschutzrelevanter Vorgaben, die Vorbereitung des Vollzugsschwerpunkts des Veterinärdienstes Schweiz 2026/2027 sowie Fragen zur Biosicherheit, zur Transportfähigkeit und zu neuen geschlossenen Tiertransportfahrzeugen im Fokus. Die FG TTS leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Tierschutzes bei Transport und Schlachtung.
Afrikanische Schweinepest (ASP)
Bei der ASP-Vorbereitung stand im Berichtsjahr die Erneuerung der technischen Weisungen zur ASP für Fleisch und tierische Nebenprodukte im Zentrum. Produktionsbetriebe, die den neuen ASP-Konformitätsstatus erreichen, profitieren im Seuchenfall von weniger strengen Einschränkungen im Tierverkehr, da sie das Infektionsrisiko nachweislich senken können. Zudem gelten für ihr Fleisch geringere Auflagen. Tiere aus Schutz- und Überwachungszonen von ASP-konformen Betrieben können jederzeit verstellt und verwertet werden. Für eine erfolgreiche Prävention und Bekämpfung der Krankheit ist entscheidend, dass möglichst viele Betriebe den ASP-Konformitätsstatus erlangen. 2026 beurteilt die Arbeitsgruppe die Auswirkungen der neuen technischen Weisung auf die Branche und leitet Massnahmen ab.
Lumpy Skin Disease
Im Juni 2025 traten in Frankreich nahe der Schweizer Grenze Fälle der Lumpy-Skin-Krankheit auf. Auch wenn in der Schweiz kein Fall aufgetreten ist, fielen Teile der Kantone Genf, Waadt und Wallis in die Überwachungszone von Frankreich. Eine rasch eingesetzte Arbeitsgruppe koordinierte die Kommunikation, klärte offene Fragen und stellte den Austausch mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und der Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte (VSKT) sicher. Die Ereignisse zeigen, dass in Krisen nicht alle Konsequenzen von Massnahmen vollständig planbar sind. Als umso wichtiger erwiesen sich der regelmässige Austausch mit den Behörden und die transparente Kommunikation gegenüber der Basis. Proviande wird diese Erkenntnisse in das Krisenmanagement einfliessen lassen.
Gegen Ende des Jahres 2025 war das Virus in Frankreich noch immer nicht unter Kontrolle und verbreitete sich entlang der spanischen Grenze weiter. Die Arbeitsgruppe beobachtet die Situation und wird bei Bedarf wieder aktiv.

Regula Kennel
Stv. Direktorin, Geschäftsbereichsleiterin Entwicklung & Nachhaltigkeit
Finanzen
Durch den Wegfall des DNA-Herkunfts-Checks mussten die Kosten und Erträge neu kalkuliert und budgetiert werden. Wir sind sehr dankbar, dass die gesamte Branche einer leichten Erhöhung der Branchenbeiträge ab 2026 zugestimmt hat. Dies bestätigt uns in unserem Handeln. Vielen herzlichen Dank!
Finanzen
| Erfolgsrechnung | 2025 / CHF | 2024 / CHF |
|---|---|---|
| Ertrag Leistungsauftrag BLW | 5 377 807 | 5 705 182 |
| Ertrag Fördermittel BLW Absatzförderung und QuNaV (Savoir faire) | 5 505 651 | 5 558 598 |
| Ertrag Fördermittel Eigenmittel | 7 028 045 | 7 188 124 |
| Ertrag aus Dienstleistungen DNA | 3 820 367 | 3 995 910 |
| Ertrag aus diversen Dienstleistungen | 844 290 | 759 417 |
| Erlösminderungen / Veränderung Delkredere | 10 112 | 12 534 |
| Jahresbeiträge Genossenschafter | 75 000 | 75 000 |
| Total Dienstleistungsertrag | 22 661 272 | 23 294 765 |
| Aufwand Leistungsauftrag / Projekte | -97 666 | -211 382 |
| Projektaufwand MaKom, QuNaV und Öffentlichkeitsarbeit | -11 540 035 | -11 595 982 |
| Dienstleistungsaufwand DNA | -2 875 086 | -3 046 820 |
| Dienstleistungsaufwand Divers | -191 870 | -193 573 |
| Total Dienstleistungsaufwand | -14 704 657 | -15 047 757 |
| Bruttogewinn | 7 956 615 | 8 247 008 |
| Personalaufwand | -6 503 798 | -6 852 331 |
| Betriebs- und Verwaltungsaufwand | -1 235 055 | -1 315 910 |
| EBITDA | 217 762 | 78 767 |
| Finanzergebnis | -157 | 28’793 |
| Abschreibungen | -144 980 | -27 256 |
| Betriebsergebnis vor Steuern | 72 625 | 80 304 |
| Ausserordentlicher Ertrag | 0 | 3 450 |
| Ausserordentlicher Aufwand | 0 | 0 |
| Steuern | -14 786 | -19 142 |
| Jahresgewinn | 57 839 | 64 612 |
| Bilanz | 31.12.2025 in CHF | 31.12.2024 in CHF |
|---|---|---|
| Aktiven | ||
| Umlaufvermögen | 7 029 444 | 8 598 809 |
| Anlagevermögen | 293 501 | 14 162 |
| Total Aktiven | 7 322 945 | 8 612 971 |
| Passiven | ||
| Fremdkapital | 5 225 303 | 6 551 418 |
| Eigenkapital | 2 097 642 | 2 061 553 |
| Total Passiven | 7 322 945 | 8 612 971 |
Kommentar zur Jahresrechnung 2025
Die Erfolgsrechnung
Aufgrund der Kostensparmassnahmen des Bundes wurde uns die Vergütung des Leistungsauftrages stark gekürzt. Gegenüber dem Vorjahr haben wir weniger Eigenmittel verbuchen können und daher auch den Projektaufwand für die Absatzförderung im Inland reduziert. Die Kosten für die Export-Projekte China und Japan waren gegenüber dem Vorjahr tiefer, daher auch die Fördermittel für diese Projekte. Aufgrund des Beschlusses, den DNA-Herkunfts-Check per Ende Jahr aufzulösen, sind sowohl die Kosten wie auch die Erträge ab dem 4. Quartal zurückgegangen. Der Ertrag aus diversen Dienstleistungen konnte gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht werden, hauptsächlich durch privatrechtliche Dienstleistungen des Geschäftsbereiches Klassifizierung & Märkte. Die Personalkosten wurden reduziert, teilweise durch natürliche Abgänge, aber leider auch durch Kündigungen. Die Abschreibungen sind sprunghaft angestiegen aufgrund Aktivierung des Upgrades auf das neue Betriebssystems Microsoft 365 Business Central.
Die Bilanz
Die Bilanzsumme nahm per Stichtag gegenüber 2024 um rund 15% ab. Die Vermögensstruktur innerhalb der Aktiven hat sich leicht verschlechtert. Dem Umlaufvermögen sind aber noch immer rund 96% der Aktiven zuzuordnen. Bei den Passiven nahm das Eigenkapital aufgrund des Jahresgewinns erneut zu. Der Eigenkapitalanteil beträgt nun rund 28,65%.
Die Revisionsstelle
Die BDO AG hat die Jahresrechnung von Proviande für das Geschäftsjahr 2025 geprüft und mit dem Revisionsbericht vom 12. März 2026 bestätigt.

Organe & Kommissionen

Proviande ist eine Genossenschaft mit Sitz in Bern. Genossenschafter sind in der Schweiz tätige Organisationen und Unternehmen der Produzenten, Vermittler und Verwerter von Schlachttieren, Fleisch und Schlachtnebenprodukten, Detailhändler, die Gastronomie, Importeure und Exporteure. Zweck und Organisation sind in den Statuten geregelt.
Organe & Komissionen
Proviande ist eine Genossenschaft mit Sitz in Bern. Genossenschafter sind in der Schweiz tätige Organisationen und Unternehmen der Produzenten, Vermittler und Verwerter von Schlachttieren, Fleisch und Schlachtnebenprodukten, Detailhändler, die Gastronomie, Importeure und Exporteure. Zweck und Organisation sind in den Statuten geregelt.
Genossenschaftsmitglieder
- Anicom AG, Bern
- Fromarte, Bern
- Interessengemeinschaft öffentliche Märkte, Brugg
- Mutterkuh Schweiz, Lupfig
- Schweizer Bauernverband, Brugg
- Schweizer Geflügelproduzenten, Grünenmatt
- Schweizer Kälbermäster-Verband, Brugg
- Schweizer Milchproduzenten, Bern
- Schweizer Rindviehproduzenten, Brugg
- Schweizerischer Schafzuchtverband, Niederönz
- Suisseporcs, Sempach
- Swiss Beef CH, Brugg
- Bell Schweiz AG, Basel
- Centravo AG, Lyss
- Coop-Gruppe Genossenschaft, Basel
- GastroSuisse, Zürich
- GVFI AG, Basel
- Micarna SA, Courtepin
- Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich
- Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Schweizerische Schweinehandelsvereinigung, Stetten
- Schweizerischer Verband von Comestibles-Importeuren und -Händlern SIC, Pratteln
- Schweizerischer Viehhändler Verband, Chur
- VB Food International, Basel
- Verband schweizerischer Geflügel- und Wildimporteure, Lupfig
Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat (VR) von Proviande leitet, beaufsichtigt und kontrolliert die Geschäftsführung. Dem VR obliegt insbesondere die Festlegung der Unternehmensziele und der Unternehmensstrategie, welche auf der von ihm definierten Vision und Mission sowie auf den Leitsätzen basieren.
- Präsident: Zemp Markus, Schafisheim
- Vizepräsident: Hinder Peter, Braunau TG (bis 27.6.2025) und Darbellay Michel, Corban (ab 27.6.2025)
- Bernhard Andreas, Suisseporcs, Sempach
- Darbellay Michel, Schweizer Bauernverband, Brugg
- Engeli Oliver, Swiss Beef CH, Brugg
- Humbert Guy, Schweizer Rindviehproduzenten, Brugg
- Monin François, Interessengemeinschaft öffentliche Märkte, Brugg (ab 31.05.2024)
- Nicod Bernard, Schweizer Rindviehproduzenten, Brugg
- Noël Christophe, Schweizer Rindviehproduzenten, Brugg
- Oberle Jörg, Schweizer Kälbermäster-Verband, Brugg
- Scheuber Karl, Schweizerischer Schafzuchtverband, Niederönz
- Schwager Daniel, Schweizer Geflügelproduzenten, Grünenmatt
- Waldvogel Adrian, Schweizer Geflügelproduzenten, Grünenmatt
- Windlin Arnold, Suisseporcs, Sempach
- Achermann Thomas, Schweizerischer Viehhändler Verband, Chur
- Allemann Philipp, Bell Schweiz AG, Basel
- Birrer Heiner, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Egger Christoph, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Garcke Thomas, Micarna SA, Courtepin (ab 27.06.2025)
- Gerber Michel, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Humbel Otto, Schweizerische Schweinehandelsvereinigung, Stetten
- Hinder Peter, Micarna SA, Courtepin (bis 27.06.2025)
- Kyburz Hans Rudolf, Verband schweizerischer Geflügel- und Wildimporteure, Lupfig
- Manz Udo, Micarna SA, Courtepin
- Spiess Jürg, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Sutter Reto, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Wyss Lorenz, Bell Schweiz AG, Basel (bis 27.06.2025)
(mit beratender Stimme)
- Hasler-Olbrych Patrik, GastroSuisse, Zürich (ab 27.06.2025)
- Rogger Moritz, GastroSuisse, Zürich (bis 27.06.2025)
- Lustenberger Bruno, GastroSuisse, Zürich
- Staub Susanne, Konsumentenforum kf, Bern
Ausschuss des Verwaltungsrats
Der Ausschuss besteht aus dem Verwaltungsratspräsidenten von Proviande und je zwei Verwaltungsratsmitgliedern der Organisationen der Produzenten sowie der Vermittler und Verwerter.
- Allemann Philipp, Bell Schweiz AG, Basel (ab Juli 2025)
- Hinder Peter, Micarna SA, Courtepin (bis Juni 2025)
- Nicod Bernard, Granges-près-Marnand
- Sutter Reto, Schweizer Fleisch-Fachverband, Zürich (ab Juli 2025)
- Windlin Arnold, Giswil
- Wyss Lorenz, Basel (bis Juni 2025)
- Zemp Markus (Vorsitz), Präsident Proviande
Kommission Marketingkommunikation (KMK)
Die Kommission besteht aus Vertretern der Produzenten, Vermittler und Verwerter sowie Verbraucher. Bei Bedarf können zusätzlich externe Fachleute beigezogen werden.
- Bosshard Peter, Schweizerischer Viehhändler Verband, Chur
- Calendo Laura, Micarna SA, Courtepin
- da Silva Allan, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Elia Davide, Bell Schweiz AG, Basel
- Frey Lukas, Coop, Basel
- Gerber Michel, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Gehri Jann, Schweizer Kälbermäster-Verband, Brugg
- Gygax Corinne, Schweizer Geflügelproduzenten, Grünenmatt
- Haeberli Philippe (Vorsitz), Proviande, Bern
- Härter Daniel, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Hasler-Olbrych Patrik, GastroSuisse, Zürich
- Minder Ursula, Suisseporcs, Sempach
- Rava Erich, Centravo AG, Lyss
- Saurina Jennifer, Plattform Agrarexport, Bern
- Wehrli Oliver, Schweizer Bauernverband, Brugg
- Zahner Bernhard, Schweizerischer Verband von Comestibles-Importeuren und -Händlern SIC, Pratteln
Kommission Märkte und Handelsusanzen (KMH)
Die Kommission besteht aus Vertretern der Produzenten, Vermittler und Verwerter. Bei Bedarf können zusätzlich externe Fachleute beigezogen werden.
- Achermann Thomas, Schweizerischer Viehhändler Verband, Chur
- Bosshard Peter, Schweizerische Schweinehandelsvereinigung, Chur
- Bucher Heinrich (Vorsitz), Proviande, Bern (bis 01.06.2025)
- Darbellay Michel, Schweizer Bauernverband, Brugg
- Glur Christian, Swiss Beef CH, Brugg
- Haas Armin, Micarna SA, Bazenheid
- Kyburz Hans Rudolf, Verband schweizerischer Geflügel- und Wildimporteure, Lupfig
- Müller Stefan, Suisseporcs, Sempach
- Oberle Jörg, Schweizer Kälbermäster-Verband, Brugg
- Probst Christian, Anicom AG, Bern
- Schneider Donat (Vorsitz), Proviande, Bern (ab 01.06.2025)
- Schorderet Daniel, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Seiler Stefan, Bell Schweiz AG, Basel
- Siegrist Christian, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Uhlmann Ruedi, Schweizer Fleisch-Fachverband, Dübendorf
- Wandfluh Ernst, IG öffentliche Märkte, Brugg
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